Bewerbermanagement: Warum es sich die Anschaffung lohnt

Bewerbermanagement: Warum sich die Anschaffung einer Recruiting Software lohnt


Zeit für die Recrutierung der interessanten Bewerber

Nach dem Veröffentlichen einer Stellenanzeige gehen bei Ihnen zahlreiche Bewerbungen ein. 70 Bewerbungen oder mehr pro Position sind in einem Recruiting-Prozess keine Seltenheit. Das Problem: Weil der Versand von E-Mails sehr einfach ist, senden viele eine Bewerbung auch auf Stellen, auf die ihre Fähigkeiten gar nicht passen. Mit einem passenden Bewerbermanagement können Sie den ungeeigneten Bewerbern mit einem Mausklick absagen und sich so schneller auf die wirklich interessanten Bewerber konzentrieren. Das hebt Ihre Recruiting-Prozesse auf eine neue Stufe und steigert langfristig die Qualität des Personals.


Rekrutieren Sie die Bewerber mit den richtigen Fragen

Als erfahrener Personaler kennen Sie das: Nach dem Eingang der Bewerbungen sichten Sie die Unterlagen wie Lebenslauf und Anschreiben und versuchen herauszulesen, ob ein Kandidat auf Ihre Stellenanzeige passt. Aber warum fragen Sie ihn nicht gleich direkt? Mit dem richtigen Bewerbermanagement sind Sie in der Lage, Ihre Recruiting-Prozesse zu verbessern. Sie können für jede Stellenanzeige einen separaten Fragebogen definieren und vom Kandidaten gleich die wichtigsten Fragen beantworten lassen. Fragen Sie ihn doch direkt, ob er einen Führerschein hat? Oder welche Programmiersprachen er beherrscht. Ein gutes Bewerbermanagement macht die Erstellung eines Fragebogens für eine Stellenausschreibung kinderleicht. Die passenden Elemente fürs Bewerberformular werden per Drag and drop einfach zusammengestellt. Aber übertrieben Sie’s angesichts der Möglichkeiten des Bewerbermanagements nicht. Mehr als 7 Fragen sollten es nicht sein. Sonst verliert der Kandidat die Lust, sich auf die Stellenanzeige zu bewerben und ihr Recruiting-Prozess leidet.


Ein leistungsfähiges Bewerbermanagement vereint alle Kanäle

Die meisten Unternehmen erhalten Bewerberungen auf verschiedenen Wegen: Direkt in Form eines ausgefüllten Formulars, per E-Mail und manchmal sogar noch per Post. Um den Überblick über den Recruiting-Prozess zu behalten, solle man alle Bewerbungen von Kandidaten in einem System abhandeln. Ein leistungsfähiges Bewerbermanagement erlaubt es Ihnen, eine Bewerber-E-Mail mit wenigen Klicks in das Bewerbermanagement aufzunehmen. Die Anhänge der E-Mail-Bewerbung wie Lebenslauf und Zeugnisse werden der im Bewerbermanagement angelegten Lösung automatisch angehängt. Ebenso leicht sollten sich postalische Bewerbungen integrieren lassen. Durch die Zusammenfassung alle Bewerberkanäle in ein System behalten Sie immer den Überblick und vereinfachen Ihre Recruiting-Prozesse.


Einbeziehung der Fachabteilung in das Bewerbermanagement

Das Urteil der Fachabteilung ist in jedem Rekrutierungsprozess entscheidend. Nur sie kann letztlich beurteilen und bewerten, ob die Bewerbung eines Kandidaten auf die ausgeschriebene Stelle passt oder ob dem Bewerber gleich abgesagt werden soll. Die Weiterleitung von Bewerbungen per E-Mail ist gerade bei einer Vielzahl von Bewerbungen kompliziert und man verliert in seinem Recruiting-Prozess schnell den Überblick. Ein ausgeklügeltes Bewerbermanagement schafft für die Fachabteilung einen schnellen, unkomplizierten und transparenten Zugang. Dort können sich alle Mitglieder der Fachabteilung die Bewerbertabelle sowie Bewerbungen selbst ansehen und eine eigene Einschätzung dazu abgeben. Ohne eine Flut von E-Mail ist dank eines geeigneten Bewerbermangements jeder auf dem gleichen Stand. Zudem lässt sich so sicherstellen, dass der Recruiting-Prozess AGG-konform abläuft.


Ein schneller Einstieg ins E-Recruiting

Das die Verwaltung vieler Bewerbungen per E-Mail, selbstgestrickter Datenbank oder Tabelle schnell an seine Grenzen stößt, zeigt sich schon bei einer relativ geringen Zahl von Bewerbungen. Zu schnell verliert man im Recruiting-Prozess den Überblick. Abhilfe schafft ein gutes Bewerbermanagement. Aber welches ist das Richtige? Viele verzichten auf die Einführung eines Bewerbermanagement weil die Hürden zu hoch sind. Wer hat schon Lust auf tagelange Schulungen und eine schmerzhafte Anpassung seiner Recruiting-Prozesse? Das ist aber nicht unbedingt der Fall. Wenn man das richtige Bewerbermanagement auswählt, bleibt einem der Aufwand erspart. Es sollte vor allem leicht zu bedienen sein. Denn wer sich für jede Aufgabe durch endlose Masken klicken muss verliert schnell die Lust. Alltägliche Recruiting-Aufgaben wie die Veröffentlichung einer Stellenanzeige sollten schnell und einfach durchführbar sein. Mit dem richtigen Bewerbermanagement braucht es dazu nicht mehr ein ein paar Klicks. Das bedeutet am Ende, dass der Einstieg in konsequentes E-Recruiting eben doch nicht so hoch wie befürchtet ist.


Doppelte Bewerbungen erkennen

Gerade in Unternehmen mit mehreren Standorten kommt es häufig vor, dass sich Kandidaten auf eine oder mehrere Stellenanzeigen gleichzeitig bewerben. Ohne ein umfassendes, standortübergreifendes Bewerbermanagement sind solche Kandidaten kaum zu entdecken. Die Folge: Möglicherweise doppelt geführte Bewerbergespräche kosten die Personalabteilung und die Fachabteilung möglicherweise wertvolle Zeit. Ein umfassendes Bewerbermanagement hilft, solche Vorfälle zu vermeiden. Es erkennt automatisch, ob sich ein Kandidat auf eine ausgeschriebene Stellenanzeige schonmal beworben hat. Idealerweise ist diese für den Rekrutierungsprozess entscheidende Informationen sofort zu sehen, wenn irgendwo eine seiner Bewerbungen geöffnet wird. Ohne Bewerbermanagement erhält man solche Informationen nicht oder nur durch Zufall.


Unpassende Bewerbungen einer anderen Stelle zuordnen

Immer wieder kommt es vor, dass eine Bewerbung auf die Anforderungen der ausgeschriebenen Stelle nicht passt, dafür aber zu einer anderen Stelle. Ein richtig gutes Bewerbermanagement bildet auch diesen Prozess ab. Idealerweise lässt sich eine Bewerbung einer anderen Stelle zuordnen. Das Bewerbermanagement informiert den betroffenen Kandidaten automatisch und ermöglicht dem HR-Verantwortlichen, den Kandidaten um die Ausfüllung des Bewerbungsbogens der neuen Stelle zu bitten. Um die Wahrscheinlichkeit einer Bewerbung zu erhöhen, sollte der neue Fragebogen zudem mit bereits bekannten Informationen wie Name und E-Mail vorausgefüllt sein. Das signalisiert dem Bewerber, dass das Unternehmen ernsthaftes Interesse an ihm hat. Ein leistungsfähiges Bewerbermanagement kann also dabei helfen, vakante Stellen mit qualifizierten Kandidaten zu besetzen.